Unsere Sprechzeiten
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07.30 - 12.00 Uhr
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Sie können jederzeit telefonisch einen Termin mit uns vereinbaren
Tel.: 036961 52790
Leistungen
Wir ziehen Ihnen jeden Zahn

Unser Leistungsspektrum ist vielseitig und abwechslungsreich. Unsere Tätigkeiten umfassen klassische Behandlungsmethoden wie Füllungstherapie, Zahnersatzleistungen und Zahnchirurgie bis hin zur ästhetischen Zahnmedizin und darüber hinaus. Alle Leistungen finden Sie hier im Detail.

Kinderzahnmedizin

Gut versorgt ab dem ersten Tag

Zahnersatz

Künstlicher Ersatz für natürliche Zähne

ÄSTHETIK

Natürlich schöne Zähne

Füllungstherapie

Konservierende Behandlung

ZAHNCHIRURGIE

Unkomplizierte Behandlung ohne Schmerzen

WURZELBEHANDLUNGEN

Für den Erhalt Ihres Zahnes

PARODONTOLOGIE

Gesundes Zahnfleisch ist die Basis

ZAHNPROPHYLAXE

Vorbeugende Maßnahmen gegen Erkrankungen

Ästhetische Zahnmedizin
Natürlich schöne Zähne

Schöne Zähne signalisieren Gesundheit, Jugend und Selbstbewusstsein. Aber selbst wenn Ihre Zähne gesund sind, entsprechen sie oft nicht den ästhetischen Ansprüchen (Verfärbungen durch Essen & Trinken). Wir bieten unseren Patienten eine Vielzahl ästhetischer Behandlungsmöglichkeiten für ein natürlich schönes Lächeln- von Kassen- bis zu Zusatzleistungen. 

Bleaching - professionelle Zahnaufhellung

Vor dem Aufhellen werden oberflächliche Verfärbungen und Beläge durch gründliche Reinigung und Politur entfernt. Die gegenwärtige und angestrebte Wirkung/Farbstufe wird festgehalten. Nach vorbereitenden Maßnahmen lässt man das Bleichmittel (meist Wasserstoff[su]peroxyd) einwirken. Im Verlauf des Aufhellens werden regelmäßig Kontrollen durchgeführt, um die erreichte Wirkung zu überwachen. Manchmal bleicht man etwas stärker als notwendig (leichtes Überbleichen), um einen Rückgang der Wirkung innerhalb der ersten Zeit nach der Behandlung auszugleichen. Ist das gewünschte Erscheinungsbild erreicht, endet die Bleichbehandlung. Das Bleichmittel wird entfernt/nicht weiter angewendet. Um die etwas angegriffene Zahnschmelz-Oberfläche wieder zu stärken, können Fluoride aufgetragen werden. Vorhandene zahnfarbene Füllungen, Verblendungen von Kronen/Brücken und Prothesenzähne werden durch Bleichmittel nicht aufgehellt. Sollen auch sie farblich angepasst werden, müssen sie ausgetauscht/erneuert werden. Dafür entstehen dann zusätzliche Kosten.
 

Ästhetische Frontzahnfüllungen

Als ästhetische Frontzahnfüllung bezeichnet man den Aufbau des defekten Zahnes durch eine sogenannte Mehrschichttechnik. Der Zahn wird mit verschiedenfarbigen Kunststoffen vom Kern auf rekonstruiert. Die Anzahl der Schichten kann hierbei variieren. 

Schließen von Zahnlücken (Diastema)

Eine Diastema ist eine Zahnlücke bzw. ein Zahnspalt und betrifft meistens die oberen Schneidezähne. Diese Lücke entseht nicht durch einen Zahnverlust, sondern durch ungleichen Zahndurchbruch oder ein verlängertes Lippenbändchen. Betroffene Personen stört eine Diastima meist in ihrer Zahn- und damit auch in ihrer Gesichtsästhetik. Dieses Problem kann auf zwei Arten ästhetisch beseitigt werden. Bei kleineren Diastimas kann dies durch eine ästhetische Frontzahnfüllung behoben werden. Bei größen Diastimas kommen meistens Veneers zum Einsatz. Allerdings kann bereits bei einer Feststellung im Kindesalter eine Diastima durch einen kleinen operativen Eingriff und eine kieferorthopädische Behandlung problemlos geschlossen und ohne Einsatz von Füllungen oder Veneers restlos behoben werden.

Zahnfehlstellungen beheben

DIe eigentlichen Zahnfehlstellungen werden von einem Facharzt der Kieferorthopädie (Kieferorthopäde) behoben. Leichte Fehlstellungen können konservieren (Kunststofffüllungen) oder prothetisch (Kronen o. Veneers) behoben werden. 

Zahnersatzleistungen
Künstlicher Ersatz für natürliche Zähne

Wir können unsere natürlichen Zähne aus unterschiedlichen Gründen verlieren. Durch Verletzungen, Karies oder durch unterschiedlichste Probleme mit der Mundgesundheit. Wir beraten Sie gerne über die verschiedenen Möglichkeiten des Zahnersatzes - von der Regelversorgung bis hin zu privaten Zusatzleistungen. 

Brückenversorgung

Fehlende Zähne können durch verschiedene zahnärztliche Maßnahmen ersetzt werden. Dazu ist unter anderem eine Versorgung mit einer Brücke/Brücken geeignet. Brücken bestehen aus so genannten Pfeiler-Kronen auf Zähnen, die an die Lücken angrenzen, in Verbindung mit Brückengliedern, die die Zahnlücken überbrücken und die fehlenden Zähne ersetzen. Bei einer „Schaltbrücke“ liegt das Brückenglied zwischen zwei Pfeilerkronen. Bei einer „Freiendbrücke“ ist ein Brückenglied als einseitiger Abschluss an zwei oder mehr Kronen oder eine Schaltbrücke angefügt.

Klammerprohtese

Als Zahnersatz für einige fehlende Zähne ist in verschiedenen Fällen eine Versorgung mit einer gegossenen Klammerprothese geeignet.

Die Behandlung gliedert sich in mehrere Sitzungen in der Zahnarztpraxis und dazwischen liegende Arbeitsabschnitte im Dentallabor auf. Die Reihenfolge und die Ausführung können im Einzelfall etwas abweichen:
Zur Behandlungsplanung ist eine Übersichts-Röntgenaufnahme von Ober- und Unterkiefer erforderlich. Die Prothese ist mit Klammern an einigen „Haltezähnen“ befestigt. Sind die Haltezähne vorher stark geschädigt, können sie mit Kronen erhalten
werden (Formular Kronen), die als Halt für die Klammern dienen. Die Zahnfarbe der Prothesenzähne sollte passend zu den noch vorhandenen eigenen Zähnen ausgesucht werden. Ober- und Unterkiefer sowie zurzeit getragene alte Prothesen werden mit weichen Massen abgeformt. Die Abformungen werden später mit hartem Gips ausgegossen. So entstehen präzise „Meistermodelle“ der Kiefer. Damit kann der Zahntechniker die metallische Grundplatte der Prothese herstellen. Sie enthält – in
einem Stück gegossen – auch den seitenverbindenden Bügel und die Halteklammern. 

Die richtige Lagebeziehung der Kiefer zueinander wird festgestellt. Sowohl die „Bisshöhe“ (senkrechter Abstand) als auch die „Bisslage“ (vorne/hinten, rechts/links) müssen aus dem Mund übertragen werden. Wenn der „Biss“ aufgezeichnet ist, kann der Zahntechniker die Modelle in einen Kausimulator setzen und die im Mund vorhandenen Verhältnisse nachahmen. Zusätzlich erhält er aus der Zahnarztpraxis Angaben über wichtige Faktoren für das Aussehen der Prothese im Mund: Mittellinie, Lippenlänge in Ruhelage, beim Sprechen und Lachen etc. Im Labor oder in der Zahnarztpraxis werden zu den übrigen Zähnen in Form und Größe passende künstliche Prothesenzähne – meist aus stabilem Kunststoff – ausgewählt. Sie werden vorläufig in ein Wachs-„Bett“ aufgestellt. Dabei sollen das Aussehen von Zähnen und Zahnfleisch, der Zusammenbiss und die Sprach- und Kaumöglichkeiten eines natürlichen Gebisses wiederhergestellt werden. Dies wird in einem weiteren Termin im Patientenmund überprüft. Die Lippen sollten sich entspannt schließen lassen (nicht stoppen), die Zähne dabei ein bis zwei Millimeter Abstand voneinander haben. Beim Zusammensetzen treffen sie gleichzeitig auf und klappern beim Sprechen nicht. Im Spiegel sollte die Prothese freundlich und natürlich wirken. Die Mitte von Lippen, Gesicht und Prothese stimmt überein. Die Zahnreihe hat in Ruhe, beim Sprechen, Lächeln und Lachen die richtige Länge. Zwischen rechts und links sollte Ausgewogenheit bestehen. Minimale Stellungsabweichungen lassen die Prothese oft deutlich lebensechter wirken als eine zu schematische Anordnung. Notwendige kleine Änderungen können meist sofort umgesetzt werden, größere Umstellungen machen möglicherweise einen neuen Anprobetermin erforderlich. 

Sind alle Anforderungen erfüllt, kann der Zahntechniker die Prothese fertigstellen. Dann sind die Zähne durch zahnfleischfarbenen Kunststoff fest mit der Metallbasis verbunden. Beim Einsetzen sollte die Prothese nicht drücken, bei Bewegungen ruhig liegen. Klammern und Bügel sind sichtbar und tastbar, jedoch nicht scharfkantig oder spitz. Kleine Störungen beim Zusammenbeißen und Kauen können nun beseitigt werden. Häufig sind weitere Korrekturen in den folgenden Tagen und Wochen erforderlich, bis die neue gegossene Klammerprothese den optimalen Sitz erreicht hat.
 

Implantat Suprakonstruktion

Implantate sind künstliche Zahnwurzeln, bestehend aus Metall oder Keramik. Wenn sie fest (belastungsstabil) im Knochen verankert/eingewachsen sind, können diese Zahnersatz tragen. Man unterscheidet dabei rein implantatgetragenen Zahnersatz
und „Hybrid“-Konstruktionen, die sowohl auf Zähnen als auch auf Implantaten abgestützt werden. Die sogenannten zweiteiligen Implantate ersetzen nur die Zahnwurzel und enden etwa in Höhe des Zahnfleisches. Während der Einheilzeit wird der hohle Innenraum mit einer Abdeckschraube verschlossen, die bei der sog. Freilegung durch eine Heilkappe ersetzt wird, um den Duchtrittsberich durch die Schleimhaut zu formen. Nun soll aber auch der Teil des Zahnes, der in den Mund hineinragt, ersetzt werden. Dazu werden die „Einheilkappen“ abgenommen/abgeschraubt und endgültige Implantataufbauten (sog. Abutments) eingesetzt/eingeschraubt. Sie entsprechen in Form und Funktion ungefähr einem Zahnstumpf, also einem beschliffenen natürlichen Zahn. Es gibt viele vorgefertigte Aufbauformen, die – falls notwendig – durch Beschleifen an die Mundsituation angepasst werden können. Es können aber auch individuell hergestellte „persönliche“ Aufbauten erforderlich sein. Manchmal bleiben die Aufbauten bis zur Fertigstellung des Zahnersatzes auf dem Implantat, in anderen Fällen werden sie immer nur für den jeweiligen Arbeits- und Anprobeschritt eingesetzt/eingeschraubt.

Bei einteiligen Implantaten bilden Wurzelanteil und Aufbau eine durchgehende Einheit. Auch hier kann die Form durch Beschleifen an die Mundsituation angepasst werden.
Da Implantataufbauten – im Gegensatz zu einem beschliffenen natürlichen Zahnstumpf – eine künstliche Oberfläche haben, können hier weder Schmerzen entstehen noch Verfärbungen eindringen. Trotzdem werden Implantataufbauten meistens mit temporär befestigten provisorischen Kronen/Brücken/Prothesen aus Kunststoffmaterial abgedeckt. So können zum Beispiel Aussehen, Funktion und Pflege des endgültigen Zahnersatzes erprobt werden.

Auf dem Implantat-„Stumpf“/„-Aufbau“ soll nun endgültiger Zahnersatz eingegliedert werden. Zunächst werden durch Abformungen mit weichen Massen die genaue Form und die Lagebeziehung von Implantat(en), noch vorhandenen eigenen Zähnen und Kiefern aus dem Mund auf Gipsmodelle übertragen. (Für einige Abformverfahren werden) In der Regel werden dazu spezielle „Abform-Pfosten“ auf/in die Implantate aufgesetzt/eingeschraubt. Mit den aus den Abformungen gewonnenen Gipsmodellen und zusätzlichen Informationen aus der Zahnarztpraxis kann der Zahntechniker das Gebiss in einem Kausimulator (sog. Artikulator) nachahmen und präzisen Zahnersatz anfertigen. Meist sind bis zur Fertigstellung weitere
Sitzungen mit Anproben und Abformungen erforderlich.

Ist die Zahnersatz-Überkonstruktion fertiggestellt, werden die Aufbauten (spätestens jetzt) endgültig eingesetzt bzw. mit definierter Kraft in/auf das Implantat angeschraubt. In der Regel wird die festsitzende Überkonstruktion anschließend ebenfalls
auf den Implantataufbauten angeschraubt oder definitiv eingeklebt/einzementiert. Der Zugang zu Schraubverbindungen bei verschraubten Überkonstruktionen kann z. B. mit Kunststofffüllungen langzeitig abgedeckt werden. Bei Bedarf ist es auch möglich, den fertiggestellten Zahnersatz für eine gewisse Zeit provisorisch auf den Aufbauten zu befestigen. Hierbei kann provisorischer Zement verwendet oder Schraubverbindungen mit provisorischen Materialien verschlossen werden, um ein Abnehmen im Bedarfsfall zu erleichtern.
Eine regelmäßige und gewissenhafte Mundhygiene sowie regelmäßige zahnärztliche Kontrollen mit professionellen Reinigungen sind Voraussetzung für den langfristigen Erfolg Ihrer Implantatversorgung. Bei unzureichender Hygiene können Bakterien zwischen Implantat, Zahnfleisch und Knochen eindringen, das umliegende Gewebe entzünden und die Implantatversorgung gefährden. Dies gilt es unter allen Umständen zu vermeiden.
 

Keramikinlay

Eine fehlende Zahnsubstanz kann durch zahnärztliche Maßnahmen ersetzt werden. Dazu ist eine Versorgung mit vollkeramischen Einlagefüllungen (Keramikinlays) geeignet.


Die Behandlung gliedert sich in verschiedene Schritte, die Reihenfolge kann im Einzelfall etwas abweichen:
Zur Behandlungsplanung sind Röntgenaufnahmen erforderlich. Bei den betroffenen Zähnen wird überprüft, ob der Nerv noch lebendig reagiert. Das Ausbohren und Beschleifen der Zähne soll durch eine vorher gesetzte Betäubungsspritze schmerzfrei ablaufen (Formular Örtliche Betäubung). Schadhafte Füllungen, durch Karies erweichte Zahnsubstanz und zu dünne, bruchgefährdete Zahnanteile werden nun durch Ausbohren und Abschleifen entfernt, die verbliebenen Zahnbereiche erhalten
durch Beschleifen eine geeignete Form. Im Vergleich mit noch vorhandener Zahnsubstanz wird die passende Zahnfarbe ausgesucht.

Der Zahnfleischrand wird etwas vom Zahn weggedrängt, so dass ein kleiner Spalt entsteht und es nicht bluten kann. Die Lagebeziehung der Zahnreihen zueinander („der „Biss“) wird aufgezeichnet. Die präparierte/n Form/en des Zahnes/der Zähne wird/werden dann entweder mit Abformmassen oder digitalen Aufnahmen dokumentiert. Entsprechend der Dokumentation werden anschließend die keramischen Einlagefüllungen analog von einem Techniker im Labor oder von einem CAD/CAMGerät
hergestellt. Wenn die Füllung nicht in der gleichen Sitzung zur Verfügung steht, werden für die Zwischenzeit provisorische Füllungen eingesetzt und in einer Folgesitzung durch die endgültigen Füllungen ausgetauscht.
 

Veneer

Für größere Schäden an den Außenflächen, an der Zahnsubstanz, an vorhandenen Füllungen und/oder bei unschönen Farb-, Form- oder Stellungsabweichungen ist zum Ausgleich eine Versorgung mit Keramikverblendschalen (Keramikveneers) geeignet.

Zur Behandlungsplanung sind Röntgenaufnahmen erforderlich. Bei den betroffenen Zähnen wird überprüft, ob der Nerv noch lebendig reagiert. Durch eine Betäubungsspritze (Formular Örtliche Betäubung) kann Schmerzfreiheit erreicht werden. Schadhafte Füllungen und durch Karies erweichte Zahnsubstanz werden durch Ausbohren und Abschleifen entfernt.

Von der sichtbaren Zahnaußenfläche bis an oder über die Schneidekante, in die seitlichen Zwischenräume zu den Nachbarzähnen und bis zum Zahnfleischrand wird nun eine sehr dünne Schicht (0,5 bis 1 mm) entfernt. Manchmal muss der Zahnfleischrand etwas vom Zahn weggedrängt werden, so dass kurzzeitig ein winziger Spalt entsteht und es nicht mehr blutet. Im Vergleich mit noch vorhandener Zahnsubstanz wird die passende Zahnfarbe ausgesucht.
Die Lagebeziehung der Zahnreihen und Kiefer zueinander (der „Biss“) wird aufgezeichnet. Von Ober- und Unterkiefer werden Abformungen mit weichen Massen genommen. Die Abformungen werden später im Labor mit hartem Gips ausgegossen. So kann der Zahntechniker das Gebiss in einem Kausimulator nachahmen und präzise Keramikveneers anfertigen.
Für die Zwischenzeit bis zur Fertigstellung werden die beschliffenen Zahnflächen mit provisorischen Füllungen abgedeckt (wie mit einem Verband), so dass sie vollständig erscheinen und Sie vorsichtig essen können. Bei einem neuen Behandlungstermin werden die provisorischen Füllungen entfernt, die Zähne gereinigt und die Keramikveneers probeweise aufgesetzt. Meist lässt sich jetzt schon die angestrebte Wirkung im Spiegel überprüfen. Bei anderen Verfahren wird die beschliffene Zahnform mit einer Spezialkamera aufgenommen und elektronisch an ein Fräsgerät übertragen. Das Veneer wird mit Computerunterstützung aus einem Keramikblock gefräst und oft noch in der gleichen Sitzung anprobiert. Meist sind kaum, nur selten größere Korrekturen notwendig, bis die neuen Keramikveneers präzise passen und spaltfrei mit dem Zahnrand abschließen. 

Kronenversorgung

Wenn Zähne größere Schäden an der Zahnsubstanz aufweisen eignet sich ein eVersorgung mit Kronen.

Alle Informationen zur Kronenversorgung entnehmen Sie dem Aufklärungs- und Dokumentationsformular.

Langzeitprovisorium

Unter einem Langzeitprovisorium versteht man die vorübergehende Versorgung von für eine Kronen- oder Brückenversorgung vorgesehenen Zahn über einen längeren Zeitraum.

Alle Informationen zu Langzeitprovisorium entnehmen Sie dem Aufklärungs- und Dokumentationsformular.

Metallinlay

Zur Behandlungsplanung sind Röntgenaufnahmen erforderlich. Bei den betroffenen Zähnen wird überprüft, ob der Nerv noch lebendig reagiert. Das Ausbohren und Beschleifen der Zähne soll durch eine vorher gesetzte Betäubungsspritze schmerzfrei ablaufen (Formular Örtliche Betäubung). Schadhafte Füllungen, durch Karies erweichte Zahnsubstanz und zu dünne, bruchgefährdete Zahnanteile werden nun durch Ausbohren und Abschleifen entfernt, die verbliebenen Zahnbereiche erhalten
durch Beschleifen eine geeignete Form. Der Zahnfleischrand wird kurzzeitig etwas vom Zahn weggedrängt, so dass ein winziger Spalt entsteht und es nicht mehr blutet. Von Ober- und Unterkiefer werden Abformungen mit weichen Massen genommen. Außerdem wird die Lagebeziehung der Kiefer zueinander (der „Biss“) aufgezeichnet. Die Abformungen werden später im Labor mit hartem Gips ausgegossen und fertig gestellt. Für die Zwischenzeit werden die beschliffenen Zahnflächen mit provisorischen Füllungen abgedeckt, so dass keine „Löcher“ zu sehen sind und man vorsichtig beißen kann. Bei einem neuen Behandlungstermin werden die provisorischen Füllungen entfernt, die Zähne gereinigt und die Metallgussfüllungen anprobiert. Manchmal sind wenige, manchmal mehrere Korrekturen notwendig, bis die neuen Füllungen präzise passen und spaltfrei mit dem Zahnrand abschließen. Sie haben festen, aber für Zahnseide durchgängigen Kontakt zu den Nachbarzähnen und berühren zwar die Gegenzähne, fallen aber beim Zusammenbeißen und Kauen nicht als störend oder ungewohnt auf. Schließlich werden die Metallgussfüllungen endgültig dauerhaft im Zahn befestigt.

Teleskopprothese

Als Zahnersatz für einige fehlende Zähne ist eine Versorgung mit kombiniert festsitzend-herausnehmbarem Zahnersatz geeignet. Kombiniert festsitzend-herausnehmbarer Zahnersatz besteht aus festsitzenden Kronen auf vorhandenen Zähnen und einer herausnehmbaren Prothese zum Ersatz von fehlenden Zähnen.

Alle Informationen entnehmen Sie dem Aufklärungs- und Dokumentationsformular.

Totale Prothese

Sofern in einem oder beiden Kiefern keine Zähne mehr vorhanden sind, ist eineVersorgung mit einer Vollprothese geeignet.

Alle Informationen entnehmen Sie dem Aufklärungs- und Dokumentationsformular.

Kooperationspartner Labor32

Die Labor 32 GmbH ist unser langjähriger und zuverlässiger Partner für Zahnersatz. 

www.labor32.eu

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Füllungstherapie
Konservierende Behandlung

Die Füllungstherapie hat zum Ziel, kariöse Zähne oder andersartige Defekte an Einzelzähnen zu beheben. Wir können unseren Patienten unterschiedliche Behandlungsmethoden anbieten, um stets das beste Ergebnis für Sie zu erzielen.

Amalgamfüllung

Die Vorteile:

  • Amalgam lässt sich einfach, kostengünstig und schnell verarbeiten.
  • Die Füllungen halten sechs bis zehn Jahre, bei guter Mundhygiene und sehr guter Verarbeitung auch deutlich länger. Es gibt zahlreiche Patienten, die ihre Amalgamfüllungen seit ihrer Jugend - also jahrzehntelang - tragen.
  • Amalgam eignet sich besonders für die Seitenzähne, wo die Füllungen großen Belastungen ausgesetzt sind.

Die Nachteile:

  • Allergien durch Amalgam sind bekannt, kommen aber nur äußerst selten vor.
  • Das dunkle Metall sieht nicht schön aus.
  • Das freigesetzte Quecksilber aus Amalgam trägt zur Schwermetallbelastung des Körpers bei, und zwar zusätzlich zu dem aus der Nahrung und dem Trinkwasser aufgenommenen Quecksilber. Diese Belastung liegt allerdings weit unter den von der Weltgesundheitsbehörde genannten zulässigen Grenzwerten. Zahlreiche seriöse wissenschaftliche Untersuchungen haben nachgewiesen, dass von Amalgam keine Gesundheitsrisiken ausgehen.

Keine Amalgamfüllungen bei empfindlichen Personen Sicherheitshalber auf neue Amalgamfüllungen sollten verzichten:

  • Menschen mit einer nachgewiesenen Quecksilber- beziehungsweise Amalgamallergie,
  • Kinder bis sechs Jahre (Milchgebiss),
  • Schwangere,
  • Menschen mit gestörter Nieren- und/oder Leberfunktion,
  • Patienten, die bereits andere Metalllegierungen im Mund haben (zum Beispiel Edelmetallinlays oder -kronen).
Glasionomerzement (GIZ)

Dieser mineralische Spezialzement ist ein Provisorium für kleine Füllungen. Er hat eine matte Oberfläche, zerbricht häufiger als Amalgam und ist deshalb für die Versorgung mehrflächiger Defekte mit ihren starken Belastungen wenig geeignet.

Kompositfüllung

Diese Kunststoffüllungen sind stabil und belastbar, sie kommen vor allem im vorderen Zahnbereich zum Einsatz, bei kleinen und mittelgroßen Defekten auch bei Backenzähnen. Das Material muss mit Adhäsivtechnik (Ätz-Klebe-Technik) in der Höhlung (Kavität) verankert werden. Die Füllung sollte rundherum von Zahnschmelz umgeben sein. Vorteile:  Sie sind zahnfarben.  Es muss kaum gesunde Zahnsubstanz weggebohrt werden, nur die Karies.  Komposit ist vor allem zur Erstversorgung geeignet. Nachteile:  Das Material schrumpft bei der Verarbeitung. Dadurch kann ein Randspalt zwischen Zahn und Füllung entstehen, eine Eintrittspforte für Bakterien, was erneut zu Karies führt (Sekundärkaries). Besonders gefährdet ist der Zahnhals im Bereich der Zahnzwischenräume.  Die Haltbarkeit wird mit nur etwa vier bis sechs Jahren angegeben.

Röntgen

Alle Informationen rund um Röntgenaufnahmen in unserer Praxis entnehmen Sie dem Aufklärungs- und Dokumentationsformular.

Anästhesie - Örtliche Betäubung

Eine schmerzarme, durch eine örtliche Betäubung meistens sogar schmerzfreie Behandlung macht den Aufenthalt in der Zahnarztpraxis einfacher und angenehmer. Viele Behandlungen sind nur so für die Patienten einigermaßen entspannt durchführbar. Betäubungsmittel können neben dem Ausschalten der Schmerzempfindung auch eine Verminderung von auftretenden Blutungen bewirken.

Alle Informationen entnehmen Sie dem Aufklärungs- und Dokumentationsformular.

Zahnchirurgie
Unkomplizierte Behandlung ohne Schmerzen

Zu unseren Zahnchirurgischen Leistungen zählen in erster Linie das Ziehen von Weißheitszähnen aber auch die Behandlung und Entfernung von entzündeten Wurzelspitzen. 

Entfernung von Weisheitszähnen

Hier finden Sie alle wichtigen Infromationen zur Entfernung von Weißheitszähnen sowie das Aufklärungs- und Dokumentationsformular.

Implantation

Implantate werden seit Jahrzehnten erfolgreich in der Zahnmedizin angewendet. Sie bestehen aus körperverträglichen Materialien (z. B. Titan) und können weiteren Knochenschwund verhindern, da sie zu einer ausgeglichenen Belastung des Kieferknochens führen. Alle Informationen rund um das Thema Implantation entnehmen Sie dem Anhang.

Knochenaufbau

Der Knochenabbau ist in zahnlosen Kieferbereichen ein natürlicher Vorgang, der unterschiedlich stark ausgeprägt ist. Verschiedene Faktoren (z. B. Allgemeinerkrankungen, Zahnfleischentzündung, Fehlbelastungen, Rauchen etc.) können einen Knochenabbau verstärken und sollten daher, wenn möglich, ausgeschlossen werden. Alle Informationen rund um das Thema Additive Knochenaufbaumethoden entnehmen Sie dem Anhang.

Plastische Kieferhöhlendeckung

Eine Mund-Antrum-Verbindung (offener Zugang der Mund- zur Kieferhöhle) kann entstehen beim Herausziehen (Extraktion) eines Seitenzahnes im Oberkiefer. Aufgrund der anatomischen Nähe der Oberkieferseitenzahnwurzeln und meist nur einer dünnen Knochenschicht welche die Kieferhöhle von der Wurzel trennt, kann es kann bei einer Extraktion zur Beschädigung oder ggf. zur Zerstörung dieser Knochenschicht kommen. In diesem Fall spricht man von einer Mund-Antrum-Verbindung.

Ob bei Ihnen Behandlungsbedarf besteht, können wir durch unsere Untersuchungen feststellen. Alle wichtigen Infromationen hierzu entnehmen Sie dem Aufklärungs- und Dokumentationsformular.

Wurzelspitzenresektion

Die Behandlung gliedert sich in mehrere Abschnitte. Reihenfolge und Ausführung können im Einzelfall abweichen. Alle Informationen entnehmen Sie em Aufklärungs- und Dokumentationsformular.

Wurzelbehandlungen
Für den Erhalt Ihres Zahnes

Einen Zahn zu erhalten hat immer Priorität. Die Wurzelbehandlung ist dabei meist die letzte Alternative zum teurem Zahnersatz. Durch unseren modernen Behandlungsmethoden können wir Ihre Zähne schmerzfrei erhalten.

Wurzelkanalaufbereitung

Wie ist der Behandlungsablauf bei einer Wurzelkanalbehandlung?

Die Behandlung gliedert sich in mehrere Abschnitte/Sitzungen auf. Reihenfolge und Ausführung können im Einzelfall abweichen: Zur Behandlungsplanung sind Röntgenaufnahmen erforderlich. Die Behandlung kann durch eine vorher gesetzte Betäubungsspritze meistens weitestgehend schmerzfrei ablaufen (Formular Örtliche Betäubung). Undichte Kronen müssen vorsichtig zerteilt und abgenommen werden. Schadhafte Füllungen und durch Karies erweichte Zahnsubstanz werden durch Ausbohren entfernt. Nicht mehr verwendbare, vorhandene Wurzelkanalstifte können in vielen Fällen durch spezielle Verfahren entfernt werden. Fehlende Anteile des Zahnes müssen durch eine Aufbaufüllung ergänzt werden. Damit kein Speichel aus dem Mund in den Zahn kommen kann, muss dieser „trockengelegt“ werden, meistens mit einem Gummituch (sog. Kofferdam), das nur den Zahn herausschauen lässt. Der Kofferdam schützt ebenso vor Verschlucken oder Einatmen von Wurzelkanalinstrumenten und ätzenden Spüllösungen. Ist die Nervhöhle im Zahninneren noch geschlossen, wird sie jetzt aufgebohrt. Oft sind mehrere, teilweise miteinander verbundene, mehr oder weniger gekrümmte Wurzelkanäle vorhanden. Um sie zu finden und zu kontrollieren, werden manchmal Sehhilfen wie Lupenbrillen oder Mikroskope verwendet. Um genau bis zur Wurzelspitze arbeiten zu können, ist die genaue Längenbestimmung jedes Kanals durch Röntgenaufnahmen und/oder elektronische Verfahren (Elektrometrie) sehr wichtig. Im Zahninneren noch befindliches krankes Gewebe und/oder altes Wurzelkanal-Füllmaterial werden entfernt. Bakterien und andere Krankheitserreger werden durch Spülungen mit sehr wirksamen Lösungen und/oder anderen Verfahren bekämpft. Um die Wirksamkeit der Spülung zu erhöhen, können ggf. ultraschall-, ozon- und oder lasergestützte Verfahren zum Einsatz kommen. Die Wurzelkanäle werden innen erweitert, geglättet und gereinigt („Aufbereitung“). Dazu werden nadelförmige Feilen in verschiedenen Dicken und Längen verwendet. Sie können von Hand (manuell) oder mit speziellen Motoren (maschinell) bewegt werden. Die maschinelle Aufbereitung findet meistens mit sehr biegsamen Feilen aus einer speziellen Metalllegierung (Nickel-Titan, Nitinol, NiTi) statt. Nach abgeschlossener Aufbereitung des Wurzelkanalsystems können – falls erforderlich – nun eine medikamentöse Zwischeneinlage im Zahninneren und ein provisorischer, bakteriendichter Verschluss bis zum nächsten Termin folgen. Sind nach mehr als einer Woche noch Beschwerden vorhanden, sollte die Behandlung wiederholt werden; es können weitere medikamentöse Einlagen folgen.

Bei völliger Beschwerdefreiheit wird das Wurzelkanalsystem getrocknet. Zur Wurzelkanalfüllung werden bei den meisten Verfahren Stifte aus Zinkoxid und mit Guttapercha (eine Art Gummimasse) verwendet. Häufig ist zusätzlich noch ein Zement zur Abdichtung erforderlich. Eine Röntgenaufnahme dient der Kontrolle der korrekten Wurzelkanalfüllung. Um das Zahninnere vor Bakterien abzuschirmen, ist zunächst eine ganz dichte, geklebte Füllung erforderlich. Später ist zur dauerhaften Abdichtung oft eine Krone nötig. Bei sehr komplizierten Zahnformen, zum Beispiel bei stark gekrümmten Wurzeln, kann zusätzlich zur Wurzelkanalbehandlung eine chirurgische Entfernung der Wurzelspitze ( Formular Wurzelspitzenresektion) notwendig sein. Zur Verankerung einer Krone ist manchmal das Einkleben eines Stiftes ins Zahninnere sinnvoll. Monate und Jahre nach der Wurzelkanalfüllung dienen wiederholte Röntgenaufnahmen zur Überprüfung der Gesundheit des umgebenden Knochens. Bleibt der Zahn beschwerdefrei und das Röntgenbild unauffällig, war die Wurzelkanalbehandlung ein Erfolg.
 

Reziprok Technik

Neuster Stand der Wurzelbehandlung. 

Bei der reziproken Aufbereitung bewegt sich das Instrument zunächst rotierend in Schneidrichtung und wird anschließend durch Umkehr der Drehrichtung wieder freigegeben. Ein RECIPROCR Instrument erledigt die Arbeit von mehreren Hand- bzw. rotierenden Instrumenten. RECIPROC Instrumente sind für die Anwendung bei lediglich einem Patienten und maximal einem Molaren(Backenzahn) konzipiert. Das RECIPROCR System wurde für ein bequemes und sicheres Arbeiten entwickelt. Die Instrumente sind gebrauchsfertig, steril in Blistern verpackt und werden nach der Verwendung einfach entsorgt, da die Instrumente weder gereinigt noch sterilisiert werden können. Das Kontaminationsrisiko für das Praxispersonal und auch die Gefährdung von Patienten durch eventuelle Kreuzkontamination verringern sich. Durch das reziproke Arbeitsverfahren ist die Gefahr der Materialermüdung (Bruch des Instrumentes) stark minimiert. Da es sich um einen Einmalartikel handelt, muss eine Vergütungsvereinbarung gemäß §2Abs.3 GOZ zwischen dem Zahnarzt und dem Patienten getroffen werden.
 

Parodontologie
Gesundes Zahnfleisch ist die Basis

Die Parodontitis, eine chronische bakterielle Infektion, ist neben Karies die zweit häufigste Mundkrankheit. Sehr viele Menschen leiden gelegentlich unter Zahnfleischentzündung und viele sind von einer Parodontitis (Entzündung) des Zahnhalteapparates betroffen. Mit unserer Parodontitistherapie bekämpfen wir die Ursachen der Krankheit und können Sie so vor Zahnverlust schützen.

Paradontitistherapie

Alle Informationen zur Paradontitistherapie entnehmen Sie dem Aufklärungs- und Dokumentationsformular.

Zahnprophylaxe
Vorbeugende Maßnahmen gegen Erkrankungen

Die tägliche Mundhygiene reicht oft nicht aus, um die Gesundheit Ihrer Zähne zu erhalten. Daher bieten wir Ihnen eine professionelle Mundhygiene an, um Ursachen für Karies oder Prandotitis gar nicht erst entstehen zu lassen.

Fissurenversiegelung

Viele Zähne haben von Natur aus Rillen und Grübchen. Auf der Kaufläche der Backenzähne befindet sich ein Furchensystem (Fissuren). Häufig lassen sich die tiefsten Stellen nur schlecht oder gar nicht reinigen. Deshalb entstehen hier leicht bräunliche Verfärbungen, die sich durch Pflege nicht entfernen lassen. Außerdem kann hier leicht Karies entstehen, meistens zunächst punkt- oder strichförmig. Durch die Fissurenversiegelung können wir Ihre Zähne vor Erkrankungen effektiv schützen.

Alle Informationen entnehmen Sie dem Aufklärungs- und Dokumentationsformular.

Professionelle Zahneinigung

An bestimmten Zähnen bestehen oberflächliche Verfärbungen/weiche Beläge/Rauheiten. Aus medizinischen und/oder kosmetischen Gründen erscheint eine Beseitigung sinnvoll. Es handelt sich dabei um eine weitergehende Maßnahme als bei der ausschließlichen Entfernung harter Beläge (Zahnstein).

Alle Informationen entnehmen Sie dem Aufklärungs- und Dokumentationsformular.

Kinderzahnmedizin
Gut versorgt ab dem ersten Tag

Kleine Patienten sind bei uns herzlich willkommen. Die jüngsten Patienten erwartet in unserer Zahnarztpraxis eine entspannte und fröhliche Atmosphäre. Kindgerechte Behandlungsmethoden von unseren erfahrenen Behandlern garantieren unseren Patienten gesunde und starke Zähne. Unser Ziel bei der Kinderzahnbehandlung ist es, eine herzliche Atmosphäre zu schaffen und den Zahnarztbesuch angstfrei zu gestalten.

Prophylaxe

Kinder brauchen besondere Zahnpflege. Damit sollten die Eltern beginnen, sobald bei dem Kind der erste Milchzahn sichtbar wird. Der Zahnschmelz ist in diesem Alter noch sehr weich und dünn und kann schnell durch Karies zerstört werden. Als Hilfsmittel können Sie anfangs Wattestäbchen oder Mull-Läppchen verwenden. Oder Sie beginnen mit einer sehr weichen Zahnbürste. Je früher sich ein Kind an Zahnpflege gewöhnt, desto besser. Mit etwa drei Jahren ist das Kind in der Lage, selbst eine Bürste zu handhaben. Eltern, Verwandte oder Babysitter sollten dem Kind aber noch bis in die Schulzeit die Zähne putzen. Ohne Hilfe schaffen sie es nicht. Wenn die Kinder etwas größer sind, haben sie oft keine Lust. Ständige Mithilfe und Kontrolle sind daher unverzichtbar. Es gibt für diese Fälle jede Menge guter Tipps:  Seien Sie bei der Zahnpflege ein positives Vorbild.  Spielen Sie Zahnputzlieder von der Kassette vor.  Sehen Sie sich mit dem Kind Bilderbücher zum Thema an (zusätzlich, nicht statt dessen).  Lassen Sie Ihre Kinder zuerst in Ihrem Mund putzen. Gelegentlich nützen diese Tricks nichts. Es gibt eben auch Kinder, die das Zähneputzen wie eine Strafe empfinden (oder so tun, als ob), es zu einem Machtspiel machen und auf diese Weise - gewissermaßen mit zusammengebissenen Zähnen - sehr wirkungsvoll gegen die mächtigen Eltern protestieren. Dann entartet das Zähneputzen zu einem allabendlichen Kampf. Auch wenn sich die Kinder gegen das Zähneputzen wehren, vermeiden Sie es, sie einzuschüchtern oder ihnen Angst zu machen. Putzen Sie Kindern nicht mit Gewalt die Zähne, aber lassen Sie sich nicht von einem "Nein, ich will nicht" ins Bockshorn jagen. Für die Zahngesundheit Ihres Kindes sind Sie verantwortlich. Die Zähne von Kindern sind bei entsprechendem Zahnbelag und zuckerreicher Ernährung viel rascher kariös als die von Erwachsenen. Kariöse Milchzähne können aber in der Folge die Gebissentwicklung des Heranwachsenden massiv beeinträchtigen. Drei Minuten lang sollten Sie die Zähne in jedem Fall reinigen.

Spezielle Füllungen für Kinder